Warum Typ A der Standard ist
Ein FI-Schalter vom Typ A erkennt sinusförmige Wechselfehlerströme und zusätzlich pulsierende Gleichfehlerströme. Genau die entstehen hinter Elektronik mit Gleichrichter — Netzteile, LED-Treiber, Dimmer, Waschmaschinen mit Frequenzumrichter. Ein Typ AC würde solche Fehler nicht sehen und im Fehlerfall nicht auslösen. Deshalb ist Typ A in deutschen Neuanlagen der Mindeststandard.
Wo Typ A nicht ausreicht
Kommen glatte Gleichfehlerströme dazu, greift auch Typ A nicht mehr. Das betrifft vor allem Ladepunkte für Elektrofahrzeuge und bestimmte Frequenzumrichter. Dort ist Typ B oder Typ F vorgeschrieben, oft in Kombination mit einer Gleichfehlerstromüberwachung in der Wallbox selbst. Solche Schalter führen wir nicht — prüfen Sie in dem Fall die Herstellervorgabe des Ladegeräts.
Die Schalter hier sind mit 30 mA für den Personenschutz und mit 300 mA für den vorbeugenden Brandschutz erhältlich, zwei- und vierpolig, mit 25 A, 40 A oder 63 A Nennstrom.





