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Verteiler planen: Teilungseinheiten und Verteilergröße berechnen

Tragen Sie ein, was in den Verteiler soll. Der Rechner ermittelt den Platzbedarf in Teilungseinheiten, schlägt die Reserve auf und nennt die passende Verteilergröße — samt lieferbarer Kästen.

Orientierung, keine Planung. Die Ergebnisse ersetzen weder die Bemessung noch die Prüfung durch eine Elektrofachkraft nach DIN VDE 0100. Errichtung und Änderung elektrischer Anlagen sind einer Fachkraft vorbehalten. Sonderfälle wie Parallelverlegung, thermisch kritische Häufung, Erdverlegung, Kurzschlussschutz und Abschaltbedingung sind hier nicht abgebildet.

Was eine Teilungseinheit ist

Reiheneinbaugeräte sind auf ein festes Rastermaß genormt: eine Teilungseinheit misst 17,5 mm nach DIN 43880. Ein einpoliger Leitungsschutzschalter belegt genau eine, ein vierpoliger FI-Schutzschalter vier. Verteiler werden nach der Zahl dieser Plätze angegeben — ein Kasten für 12 Module hat eine Reihe mit 12 TE.

Warum Reserve keine Bequemlichkeit ist

DIN 18015-2 verlangt Platz für spätere Erweiterungen. Das ist keine Formalie: Wallbox, Photovoltaik, Wärmepumpe und Brandschutzschalter sind Nachrüstungen, die alle im Verteiler landen. Zwanzig Prozent Reserve sind der übliche Ansatz, bei Neubauten mit absehbarer Ladeinfrastruktur sind dreißig Prozent die vernünftigere Wahl.

Was der Rechner nicht abbildet

Der Platzbedarf ist nur eine von mehreren Größen. Ebenso zu prüfen sind die Verlustleistung im Gehäuse, die Zugänglichkeit der Klemmen, die Aufteilung auf mehrere FI-Kreise und der Platz für Sammelschienen und Verdrahtungskanäle. Ein Verteiler, der rechnerisch genau aufgeht, ist in der Praxis meist zu klein.

Aufputz oder Unterputz

Unterputzverteiler verschwinden in der Wand und brauchen eine ausreichend tiefe Nische — im Altbau oft der Knackpunkt. Aufputzverteiler sind schneller montiert und in Keller, Garage und Technikraum der Regelfall. Für feuchte Umgebungen gibt es sie bis IP 65. Die Auswahl steht in den Verteilerkästen.